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Vögel und andere Tiere

Foto: Destination Fyn

Auf vielen Inseln brüten verschiedene Wasservögel an den Küsten, oft in großen Kolonien, wie die Seeschwalben- und Möwenkolonien. Brutplätze sind oft auf den kleinen unbewohnten Inseln, wo Platz ist für Kolonien von Sturmmöwen, Lachmöwen und Silbermöwen.

Hier werden die Küstenseeschwalbe, Zwergseeschwalbe, Brandseeschwalbe und Fluss-Seeschwalbe beobachtet. Einige dieser Arten tragen dazu bei, dass das südfünische Inselmeer unter internationalem Schutz steht. Die Küstenseeschwalbe ist der Vogel, der am weitesten zieht, weil er hier im Sommer brütet und am Ende des Jahres bis in die Antarktis fliegt, um im Pakisgürtel zu überwintern.

Andere brütende Wasservögel im Inselmeer sind Austernfischer, Kiebitz, Sandregenpfeifer, Rotschenkel und an wenigen Stellen auch Säbelschnäbler, Kampfläufer, Uferschnepfe und gemeiner Alpenstrandläufer. Lesen Sie mehr.

Fyns Amt hat durch die Pflege der Natur und Naturwiederherstellung dazu beigetragen, für die vielen Arten von Wasservögeln, Möwen und Schwalben bessere Lebens- und Brutbedingungen zu schaffen. Einige Gebiete auf den Inseln sind Naturschutzgebiete mit Zugangsverbot vom 1. März bis zum 15. Juli.

Andere Gebiete sind „Aufforderungsgebiete”, also Gebiete, in denen man durch Schilder dazu aufgefordert wird in der Brutsaison Rücksicht zu nehmen. Die Vogelschutzgebiete werden häufig kartographiert, um über Zuwachs oder Rückgang der brütenden Vögel auf dem neuesten Stand zu sein.

Das flache Wasser in Küstennähe ist ein Rastplatz für tausende von Vögeln, die sich entweder den ganzen Winter dort aufhalten oder für kürzere Zeit, bis sie weiter ziehen. Im Inselmeer können tausende von Schwänen bei der Mauser beobachtet werden. In diesem Zeitraum können sie nicht fliegen und sind deshalb anfällig für Störungen.

An den Küsten wimmelt es im flachen Wasser von verschiedenen Tieren, zum Beispiel die Strandkrabbe, Caridea und Blaumuscheln. Auf den Inseln gibt es einige Bestände an Lurchen, die ziemlich selten sind und auf der dänischen Liste mit Tieren, die vom Aussterben bedroht sind, aufgeführt sind. Dazu gehören die geschützte Rotbauchunke und die Wechselkröte, die weder gefangen noch gestört werden dürfen. Beide Arten sind ursprüngliche Arten, da sie im südfünischen Inselmeer verbreitet waren, aber durch Entsumpfung und das Zuschütten von Wasserlöchern gingen die Bestände stark zurück.

Mit einer Gruppe von Rotbauchunken auf Avernakø führte Fyns Amt, gestützt von der EU, ein Aussetzungsprojekt in geeigneten Wasserlöchern auf Südlangeland durch. Die ausgesetzten Rotbauchunken haben sich jetzt zu einem größeren Bestand entwickelt und man hofft, dass sie sich auf naheliegende Wasserlöcher ausbreiten.

Die Wechselkröte lebt an einigen wenigen Stellen im Inselmeer, zum Beispiel auf Skarø und Lyø, wo sie in neu gegrabenen Wasserlöchern, in Dorfteichen, im Brackwasser, in Mulden mit Wasser an der Küste, in Tränken für das Vieh und auf überschwemmten Feldern, hausen. Der Grünfrosch ist auf den Inseln recht zahlreich vertreten und wird oft in größerer Anzahl an Wasserlöchern und Mooren beobachtet.

Die größten wildlebenden Landtiere im südfünischen Inselmeer sind Damhirsche und Rehe. Außerdem gibt es noch Raubtiere, wie Füchse, Dachse, Hausmarder, Wiesel, Iltisse, Hermeline und entschlüpfte Minke. Auf einigen Inseln,  zum Beispiel Langeland gibt es keine Eichhörnchen, während auf Südfünen eine komplett schwarze Variante des Eichhörnchens lebt.

Hasen, Igel und besonders Schermäuse sieht man überall.

Im küstennahen Wasser hat man oft das Glück  kleine  Tümmler zu beobachten, die in kleinen Gruppen  Dorsche, Heringe, Makrelen und andere kleine Fische jagen. Sie vermehren sich im inneren dänischen Gewässer, wo die Jungen nach 11 Monaten Trächtigkeit ein halbes Jahr gefüttert und gesäugt werden. Der Bestand an kleinen Tümmlern  im südfünischen Inselmeer gehört zu einem der drei Bestände in Dänemark, dem Belt-Kattegat Bestand. Die beiden anderen Bestände halten sich im Nordsee-Skagerak und in der Ostsee auf.

Ein weiteres großes Säugetier ist der Seehund, der auf sandigen Landzungen, an Riffs und Inseln lebt. Dort ruht er nach der Nahrungssuche aus. Am häufigsten findet man ihn im Wattenmeer, Kattegat und im Limfjord, aber ein kleinerer Bestand hält sich im südlichen Teil des Landes auf, auch im südfünischen Inselmeer. Er ernährt sich hauptsächlich von Fisch, aber er frisst auch Tintenfische und Krebse. Wie der kleine Tümmler, ist auch der Seehund geschützt.