Mountainbike

10 wichtige Tipps für Mountainbike-Anfänger

Foto: Destination Fyn

Eine actionreiche Tour durch den Wald ist eines der coolsten Erlebnisse. Falls du zum ersten Mal fährst, ist es von Vorteil, gut vorbereitet zu sein, bevor du dich in den Matsch stürzt. Wir haben eine Liste mit unseren 10 besten Tipps erstellt: 

1. Denk an den Helm

Der Kopf ist das wichtigste Körperteil. Deshalb ist es sinnvoll, ihn im Falle eines Sturzes zu schützen. Obwohl es nicht gesetzlich vorgeschrieben ist, empfehlen wir, beim Fahren immer einen Helm zu tragen. Dies gilt vor allem auf dem Mountainbike, da die Wahrscheinlichkeit, bei einem Sturz mit dem Kopf auf etwas zu prallen, sehr groß ist. Ein weiterer Vorteil des Fahrradhelms besteht darin, dass der Kopf vor tief hängenden Zweigen geschützt ist. Richtige Mountainbike-Helme haben auch ein Visier, das die Dinge beiseite schiebt, die man ansonsten an den Kopf bekommen würde. Zudem verfügen sie über einen besseren Schutz am Hinterkopf. Daher lohnt sich die Anschaffung eines Mountainbike-Helms, wenn man eingefleischter Mountainbiker ist. Aber auch ein beliebiger anderer Helm ist besser als gar kein Fahrradhelm.

2. Ersatzteile mitnehmen

Es gibt nichts Schlimmeres, als mitten im Wald eine Panne zu haben. Deshalb ist es ratsam, immer Werkzeug und Ersatzteile mitzubringen. Man kann sie im Rucksack oder in der Satteltasche verstauen. Wir empfehlen, immer einen zusätzlichen Schlauch, einen Reifenheber und eine kleine Pumpe dabei zu haben. Außerdem ist ein kleines Multitool mit den wichtigsten Dingen ratsam. Es ist eine gute Idee, das Wechseln des Schlauchs vor dem Ernstfall einige Male zu Hause in Ruhe geprobt zu haben. 

3. Handy nicht vergessen

Du solltest immer ein Handy dabei haben, falls du die Orientierung verlierst, dein Fahrrad kaputt ist oder du dich verletzt hast. Du kannst es in einer Gefriertüte mitnehmen, so dass es nicht durch Feuchtigkeit oder Staub beschädigt wird. Zudem ist es von Vorteil, eine GPS-Tracking-App zu installieren. Diese kann anderen zeigen, wo du gerade bist, sofern ein Unfall passiert ist. Ein Handy ist auch ein guter Begleiter, um die Tour auf Sport-Apps zu dokumentieren und um sie zu Hause vorzeigen zu können. Du sollst aber dein Handy nur benutzen, wenn du mit dem Fahrrad stillstehst.  

4. Angemessen kleiden

Auf dem Mountainbike ist passende Kleidung wichtig. Es gibt richtige Mountainbike-Kleidung, herkömmliche Sportkleidung kann aber auch getragen werden. Es ist jedoch von Vorteil, in richtige Fahrradhosen zu investieren, da diese so gefertigt sind, dass sie Kontakt mit der Haut haben und Scheuerstellen verhindern können. Beim Fahren mit Fahrradshorts wird keine Unterwäsche getragen, da dies zu Scheuerstellen und Reizungen führen kann. Zudem sind Fahrradshorts mit antibakteriellen Mitteln behandelt. Ein paar gute Fahrradhandschuhe sind auch praktisch, da man an einem Tag auf dem Fahrrad mit den Händen viele Stöße abfedert. Gleichzeitig wärmen sie die Hände an kalten Tagen und schützen sie bei einem Sturz. 

5. Platz machen und langsam an anderen vorbeifahren

Mountainbiker sind nicht die einzigen, die sich im Wald aufhalten. Viele Mountainbike-Trails sind für Fußgänger und Reiter verboten. Oft aber fährt man auf gewöhnlichen Wegen, auf denen sich auch andere Leute aufhalten. Wenn du auf diese triffst, machst du auf dich aufmerksam, bremst ab und fährst, wenn möglich, in großem Bogen um die anderen. Spaziergänger wissen nicht unbedingt, dass du von hinten kommst. Sie können plötzlich die Seite wechseln und daher angefahren werden. Zudem können sich Pferde und Fußgänger erschrecken, wenn du plötzlich vorbeifährst.

6. Nicht auf nassen Trails fahren

Wenn es viel geregnet hat, sollte man Wege und Trails nicht befahren. Denn dann wird der Untergrund weich, und ein Fahrradreifen kann den Trail beschädigen. Deshalb sollst du einen Trail nicht befahren, wenn er weich und matschig ist.

7. Immer auf dem Weg bleiben

Die meisten Mountainbike-Routen verlaufen durch Wälder in Privatbesitz. Dort ist der Aufenthalt abseits der gekennzeichneten Pfade und Wege nicht erlaubt. Bleib daher immer auf dem Weg, damit die Natur nicht zerstört wird und wir weiterhin die privaten Wälder benutzen dürfen.

8. Absteigen, wenn die Route zu schwer wird

Man wird nicht an einem Tag zum Weltmeister, und es gibt keinerlei Grund, mit einer Verletzung nach Hause zu kommen. Deshalb ist es ratsam, ein Hindernis zu umfahren oder abzusteigen und das Rad zu schieben, wenn die Route zu schwer oder der Hügel zu steil wird. Das haben sogar die besten Fahrer schon getan.

9. Regelmäßige Fahrradwartung

Es gibt nur eine Sache, die schlimmer ist als ein Fahrrad, das nicht fahren kann - nämlich ein Fahrrad, das nicht mehr zu bremsen ist. Sorge deshalb immer dafür, dass dein Fahrrad in einem guten Zustand ist. Wir empfehlen dir, vor jeder Tour zu kontrollieren, ob die Kette geölt ist, ob die Bremsen funktionieren und ob das Fahrrad allgemein in einem guten Zustand ist. Von Vorteil ist auch, das Fahrrad nach einer matschigen Tour zu waschen. Dies ist sehr wichtig für die Betriebssicherheit und die Lebensdauer - und wer will nicht am liebsten auf einem sauberen Fahrrad fahren?

10. Essen und Trinken mitnehmen

Essen und Trinken gehören zum Pflichtprogramm. Denke deshalb immer an Wasser, egal wie kurz die Tour ist. Wenn du einen längeren Ausflug planst, solltest du auch Essen mitnehmen. Hierfür sind richtige Sportenergieprodukte wie Energieriegel und -gels gut geeignet, aber eine Banane oder eine Scheibe Schwarzbrot tun es in der Regel auch.