Marstal Kirche

Die Kirche in Marstal
Die Kirche in Marstal wurde im Jahre 1738 erbaut, bis dahin besuchte man die Kirche in Rise. 1772 wurde die Kirche um ein Querschiff erweitert und bekam 1920 ihren Turm, der aus Anlass der Wiedervereinigung Sønderjyllands mit Dänemark erbaut wurde. 7 Kirchenschiffe zeugen von der Verbindung der Stadt mit dem Meer und der Entwicklung der Seefahrt seit 1700, von der Segeljagd bis zu den heutigen Küstenmotorschiffen.

Das mittelalterliche Taufbecken wurde 1870 aufgestellt, es stammt aus der Kirche in Tranderup und löste ein tragbares Taufbecken aus Holz ab. Die blauen Bänke symbolisieren das Meer und die Ewigkeit, während die rote Farbe von Altar und Kanzel an Jesu Blut erinnert und gleichzeitig die Farbe der Liebe ist.

Das Altarbild ist ein Gemälde des Marine- und Grönlandmalers Carl Rasmussen (1881) und zeigt Jesus, der den Sturm über dem See Genezareth besänftigt.

Auf dem nun stillgelegten Friedhof stehen alte Grabsteine und Erinnerungstafeln für die in den zwei Weltkriegen gefallenen Seeleute aus Marstal. Wegen Platzmangels wurde der Friedhof 1896 vor die Stadt verlegt.

Die Kirche hat eine Frobeniusorgel von 1973, die 1995 auf 16 Stimmen erweitert wurde.

Eine Donation des A. P. Møller Fonds ermöglichte 2012 die Erweiterung des Glockenspiels um 34 Glocken, so dass es heute 48 Glocken besteht.