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Sulkendrup Mølle, mill

Die Sulkendrup Mølle liegt in einem tiefen, bewaldeten Tal. Die Mühle wurde im Jahr 1425 zum ersten Mal erwähnt und war bis in unser Jahrtausend hinein in Betrieb. Sie war somit ca. 600 Jahre lang aktiv.

Sulkendrup Mølle – Die Mühle

Die Wassermühle Sulkendrup Mølle wurde erstmals im Jahr 1425 erwähnt und war bis in dieses Jahrtausend hinein gewerblich in Betrieb. Damit war die Mühle fast 600 Jahre lang aktiv, was völlig einzigartig ist. Als eine von fünf Mühlen entlang des Baches Ørbæk Å wurde sie umfassend renoviert und wird heute für vielfältige Zwecke genutzt – unter anderem wurde kürzlich ein Sonntagscafé eröffnet. Weitere Informationen finden Sie auf der Website der Sulkendrup Mølle.

Wie viele andere Orte und Sehenswürdigkeiten auf Ostfünen ist die Sulkendrup Mølle eng mit dem reichen kulturellen Erbe der Region verbunden. Im 18. Jahrhundert gehörte die Mühle zum Schloss Holckenhavn, nachdem sie während der Schwedenkriege im Jahr 1659 schwer beschädigt worden war. Da die Geschichte der Mühle bis ins frühe 15. Jahrhundert zurückreicht, ist es sehr wahrscheinlich, dass sie auch in enger Verbindung zur mittelalterlichen Königsresidenz, dem Schloss Nyborg, stand. Vielleicht war das Mehl der Mühle sogar Teil der vielen Lebensmittellieferungen an den königlichen Hof. Mehr über diese Geschichte erfahren Sie in „The Kings Pantry“.

 

Sulkendrup Mølle – Die Natur

Die Sulkendrup Mølle liegt am Bach Ørbæk Å in einer tiefen, bewaldeten Schlucht. Der Bach ist im Kontext der Wassermühlen etwas ganz Besonderes: Auf einer Strecke von nur 3,5 km hat er ein Gefälle von 38 Metern, was den Betrieb von gleich fünf Wassermühlen ermöglichte, von denen die „Lille Mølle“ und die „Sulkendrup Mølle“ noch heute erhalten sind.

Die Mühle liegt direkt an einem Mühlensee. In der Umgebung können Sie mit etwas Glück Fischadler, Eisvögel und viele andere Vogelarten beobachten. Die Ørbæk Å trägt, wie viele andere Bäche auf Fünen, dazu bei, Dänemarks besten Meerforellenbestand zu erhalten. Vielleicht haben Sie also Glück und sehen eine Meerforelle an der Fischtreppe springen.

Die Lage der Mühle ist ungewöhnlich idyllisch und eignet sich perfekt für Radtouren zwischen den ostfünischen Mühlen – zum Beispiel zur Dyrehave Mølle, Lille Mølle und Kongshøj Mølle – oder für einen Abstecher zu den beiden lokalen Brauereien Refsvindinge Bryggeri und Ørbæk Bryggeri. Doch die Gegend birgt auch eine weitaus ältere Geschichte.

 

Das Ganggrab an der Sulkendrup Mølle

Im Mühlenwald befinden sich nicht weniger als fünf Grabhügel. Das größte dieser Denkmäler beherbergt ein Ganggrab aus der Jungsteinzeit. Diese antiken Monumente sind rund 5.200 Jahre alt. Sie wurden über mehrere Jahre hinweg renoviert und im Jahr 2014 für die Öffentlichkeit zugänglich gemacht.

Ostfünen beherbergt eine Vielzahl prähistorischer Denkmäler. Nicht weit von Sulkendrup entfernt finden Sie die Dolmen von Lindeskov sowie die – in diesem Zusammenhang – etwas jüngere Burg Magelund, die wahrscheinlich im 12. Jahrhundert erbaut wurde, kurz bevor der Bau von Schloss Nyborg begann.

 

Zeltplatz und Wohnmobile an der Sulkendrup Mølle

Besuchen Sie die Wiesenfläche der Mühle, wenn Sie auf einem einfachen Zeltplatz übernachten möchten oder einen idyllischen Stellplatz für Ihr Wohnmobil suchen. Sie haben Zugang zu den sanitären Basiseinrichtungen in den Mühlengebäuden, aber ansonsten bietet Ihnen ein Aufenthalt hier vor allem die Möglichkeit, die beruhigende Natur zu genießen.

 

Einzigartiger Treffpunkt

Die Sulkendrup Mølle bietet ihre Räumlichkeiten auch für Konferenzen und Tagungen an. Die Möglichkeiten sind vielfältig – wenn Sie einen außergewöhnlichen Tagungsort suchen, ist die Sulkendrup Mølle die ideale Wahl.