Birkholm luftfoto

Birkholm

Foto: VisitFyn

Birkholm ist der perfekte Platz, um sich vom hektischen Alltag zu erholen. Keine asphaltierten Straßen, nur Natur pur sowie Ruhe und Frieden.

Zwischen Fyn und Ærø liegt eine winzige Insel von knapp 1 km2 - Birkholm. Von den vielen bewohnten Inseln im Meer rund um Fyn ist Birkholm die wohl Unberührteste. Am 1. Januar 2017 betrug die Einwohnerzahl ganze 9. Wenn Sie die Insel besuchen, stoßen Sie dennoch auf eine Reihe Häuser.  Die meisten davon sind nur einige Monate im Jahr bewohnt, da es sich hier um Ferienhäuser handelt.

Sofern Sie kein eigenes Boot haben, um auf die Insel zu kommen, besteht die Möglichkeit, per Postboot hierher zu schippern. Der lokale Postbote der Insel ist auch der Skipper des Bootes, das zwischen Marstal auf Ærø und Birkholm im Sommer zweimal täglich sowie im Winter einmal am Tag verkehrt. Die Überfahrt dauert ca. 30 Minuten. Es lohnt sich, beim Inselhüpfen durch das Südfynische Inselmeer Birkholm als Etappe mit einzuplanen. Hier können Sie den Fahrplan einsehen.

 

Die beider Fischerbrüder

Es sind insbesondere zwei Einwohner, die den Inselalltag und die alten Traditionen am Laufen halten. Die beiden Brüder Frede und Morten Mortensen sind auf der Insel geboren und aufgewachsen. Die Zeit vertreiben sie sich hauptsächlich mit Fischfang. Ins Netz gehen Dorsch, Hering, Aal sowie Garnelen. Die Fischerei kann ein einträgliches Geschäft sein, vor allem im Frühjahr, wenn die beiden die landesweit allerersten Garnelen fangen und diese an die noblen Restaurants in Kopenhagen verkaufen. Unterstützung beim Meistern des Inselalltags erhalten sie dabei von Fredes Frau Margit. Wenn Sie mehr über das Leben auf der Insel erfahren wollen, dann klicken Sie bitte auf die Website der Insel.

Wandern in der Natur

Die kleine, flache Insel eignet sich perfekt für Wanderungen. Der höchste Punkt der Insel – Hylsbanken – liegt nur 2 Meter ü. d. M., und die gesamte Insel ist von großen, offenen Flächen geprägt. Wenn Sie auf dem kleinen Eiland unterwegs sind, werden Sie eine ganz besondere Form der Ruhe spüren, die sich nicht so leicht anderenorts finden lässt. Auf der Insel gibt es keine asphaltierten Straßen, sodass der Abstand zum stressigen und hektischen Großstadtleben regelrecht greifbar ist.

Die Insel geht in eine Landzunge über – Sandhovedet. Da dieses Gebiet vielen Vögeln als Brutstätte dient, ist der Zutritt hier im Zeitraum vom 1. März bis 15. Juli untersagt. Nehmen Sie ein Fernglas mit, damit Sie die vielen verschiedenen Vögel beobachten können. Im Spätsommer haben Sie hier die Möglichkeit, bis zu 4000 Höckerschwäne zu erleben, die ihr Gefieder mausern - ein ganz spezieller Anblick. Auf der Insel werden Sie auch auf Hasen treffen, von denen es hier ziemlich viele gibt. An einem Tag im Jahr versammeln sich daher die Jäger und gehen auf Hasenjagd. 

Shelter

Um auf der Insel zu übernachten, muss man sein eigenes Zelt mitbringen und es auf dem primitiven Zeltplatz in Hafennähe aufbauen. Wenn Sie jedoch ein festes Dach über dem Kopf haben wollen, können Sie als Alternative zum Zelt einen Shelter buchen, von denen es zwei auf dem Platz gibt. Ferner sollte man beachten, dass es auf der Insel keinerlei Läden gibt.

Übernachten Sie hier, haben Sie die Möglichkeit, inmitten der Natur zu schlafen und diese somit hautnah zu erleben. Zum Essenkochen können Sie ein Feuer am Strand machen. Diese primitive Form der Übernachtung ist für jene perfekt, die sich gern im Freien aufhalten und eins mit der Natur sein wollen - ohne Töne von Mobilgeräten, sondern umgeben vom Zwitschern der Vögel und dem Säuseln des Windes. Hier haben Sie genug Zeit und Ruhe, Leben und Natur zu genießen.