Cyklister på strand

Die Ostseeradroute

Foto: Destination Fyn

Die 900 km lange Ostseeradroute bindet Süddänemark zusammen und hat viele der besten Erlebnisse Dänemarks zu bieten.

Streckenlänge: 220 km

Charakteristik:
Küstentour, Hygge-Tour von leicht bis mittlerem Schwierigkeitsgrad, Familientour, Rennradtour

Eine Radtour entlang der fynischen Küste mit Blick auf das Inselmeer verspricht eine Fülle faszinierender Landschafts- und Natureindrücke. 

Hier findet Ihreine Karte vom gesamten Ostseeradweg, die Ihr auf’s Handy laden könnt. Klick auf das Quadrat mit den kleinen Punkten rechts, und dir werden Unterkünfte, Attraktionen, Bike Friends-Stationen usw. auf der Route angezeigt.

Mehr über die ganze Ostseeradweg

 

Es ist möglich, diese Tour an unterschiedlichen Startpunkten zu beginnen:

Im nördlichen Teil von Fyn, wo sowohl die alte als auch die neue Lillebæltsbroen von Jylland nach Middelfart führt.
Im Westen im fynischen Hafenort Bøjden, sofern man mit der Fähre von Als (Fynshav) aus anreist.  


Von Als aus kann man aber auch mit der Fähre zur Insel Ærø fahren, und dort eine Fährverbindung nach Fyn nehmen.
Ebenso gut kann man Langeland als Ausgangspunkt wählen, wenn man von Lolland mit der Fähre Spodsbjerg-Tårs anreist.


Eine weitere Startmöglichkeit ist Nyborg, das man von Sjælland über den Storebælt (Großen Belt) kommend entweder per Zug oder PKW erreicht.


Auf der gesamten Route gibt es viele Übernachtungsmöglichkeiten. Viele fynische Hotels und B&B’s sind Bed &Bike zertifiziert und daher speziell auf Wünsche und Bedürfnisse von Radurlaubern eingestellt.

Geeignet für:
Reise-/ Trekkingräder; Familientouren mit Kindern, unterteilt in mehrere Abschnitte, Rennräder

Die Strecke:
Die Radroute schlängelt sich durch die fynische Landschaft, die vor ca. 15.000 Jahren durch eiszeitliche Gletscher geformt wurde. Als das Eis dann vor ca. 8.000-10.000 Jahren schmolz, entstand Fyns leicht hügeliges Landschaftsbild. Fyn ist Dänemarks drittgrößte Insel und liegt in der Mitte des Landes. Die Radroute verläuft an mehreren Stellen längs der Küste, und in der Regel ist es auf dieser Strecke leicht windig.

Unterwegs kommt man an Wäldern, Feldern und Stränden vorbei und passiert hübsche Orte und Dörfer, Herrensitze, unzählige Hofläden, kleinere Häfen sowie Kleinstädte wie Middelfart, Assens, Ærøskøbing, Rudkøbing, Nyborg, Svendborg und Faaborg, die allesamt mit ihren schmalen Gassen, hübschen Fachwerkbauten, einladenden Geschäften, gemütlichen Cafès, guten Restaurants und einem quirligen Hafengeschehen sehr viel Charme ausstrahlen. Die Radroute Ostseeradweg N8 verläuft über Nebenstraßen und Wege, sodass sich Radfahrer im Verkehr sicher fühlen können.

Höhenprofil/ Schwierigkeitsgrad:
Leicht hügeliges Höhenprofil auf Südfyn bei Faaborg. Obwohl es einige leichte Höhenunterschiede gibt, ist die Route auch für Familien mit Kindern, untrainierte Radfahrer und Rentner geeignet.

Sehenswürdigkeiten Ostfyn

Direkt am Storebælt (Großen Belt) liegt Nyborg, eine kleine Hafenstadt mit gemütlicher Atmosphäre, guten Einkaufsmöglichkeiten und schönem Strand. Hier befindet sich außerdem die älteste erhaltene Königsresidenz von Dänemark - Nyborg Slot -, die im Mittelalter eine wichtige Rolle spielte. Darüber hinaus ist ein Besuch der Brennerei Nyborg Destilleri zu empfehlen. Von hier geht es weiter Richtung Süden nach Lundeborg.

Auf dem Weg dorthin radelt man am schönen Broholm Slot vorbei, wo einst Hans Christian Andersen eine längere Periode seines Lebens verbrachte. Heutzutage ist Broholm Slot ein Hotel mit einem guten Restaurant. Auf der Strecke sollte man unbedingt einen Stopp im idyllischen Jachthafen von Lundeborg einlegen. Hier gibt es neben verschiedenen Lokalen auch einen sehr schönen Strand.

Richtung Südfyn

Auf dem Weg nach Svendborg kommt man an Herrensitzen und Fachwerkhäuschen vorbei, die hier und da zwischen Feldern und Küstenwegen auftauchen. Die Strecke führt auch zu den Weingütern Skaarupøre Vingaard und Svendborg Vingaard sowie zur Brennerei Aqua Vitae. Eine Pause hier erscheint schon verlockend, damit man von den köstlichen Tropfen probieren kann. Die Hafenstadt Svendborg liegt direkt am Svendborgsund. Von hier verkehren Fähren zu kleineren Inseln - wie Skarø und Drejø – sowie zur zauberhaften Insel Ærø, wo ein Teil der Fahrradroute weitergeht.

Absolut sehenswert ist Valdemars Slot auf Tåsinge, aber auch ein ausgiebiger Zwischenhalt in Svendborgs Zentrum bzw. Hafen lohnt sich in der Tat. Von Svendborg geht es dann an der Küste mit Blick auf das Südfynische Inselmeer weiter nach Faaborg, einem kleinen, hübschen Hafenstädtchen mit unzähligen Fachwerkhäusern. Hier legen Fähren zu den kleinen Inseln Avernakø, Lyø und Bjørnø sowie nach Ærø ab. In Faaborg befindet sich zudem das Faaborg Museum, ein architektonisches Kleinod, in dem Kunstwerke der Fynen-Maler, aber auch zeitgenössische Ausstellungen präsentiert sind.  

Unbedingt zu empfehlen ist ein kleiner Abstecher zu Fyns größter Sehenswürdigkeit: Egeskov Slot.

Richtung Westfyn

Die Route verläuft auf schönen kleinen Wegen entlang der Küste in Richtung Assens, wo ein Besuch der schmucken Vor Frue Kirke eingeplant werden sollte. Assens bietet nicht nur maritimes Flair, sondern auch nette, gemütliche Straßen mit einer breiten Auswahl an Cafès, Musikbühnen und Einkaufsmöglichkeiten. Die letzte Hafenstadt auf dieser Strecke ist Middelfart, wo die Möglichkeit besteht, die luftigen Höhen von Den gamle Lillebæltsbro (die alte Lillebæltsbro) zu erklimmen. Neben Sidney ist dies der einzige Ort, der zum Bridgewalking über dem Meer einlädt – und das in einer Höhe von 60 Metern! Überdies kann Middelfart mit einem gemütlichen Stadtkern, Stränden sowie einer schönen Umgebung punkten, zu der auch die Halbinsel Hindsgavl mit ihrem  großen Bestand an Rot- und Damhirschen zählt.

Sonstiges:
Auf Fyn gibt es viele Kombinationsmöglichkeiten. Viele Stellen laden zum Baden im Meer, zum Bootfahren oder einfach nur zum Entspannen und Spazieren am Strand ein. Außerdem gibt es zahlreiche Plätze für eine Rast sowie viele interessante Museen und Attraktionen. Es bestehen ferner vielfältige Möglichkeiten, Biohofläden, Winzereien, Molkereien bzw. Brauereien zu besuchen und dort Verkostungen auszuprobieren.